Rückblicke

Rückblick: Bibelfreizeit in Niedenstein, Himmelfahrt 2007Bibelfreizeit

  • Der Mann mit der weitesten Anreise

    war Newcomer Frank. Mittwoch morgen startete er in Berlin mit dem Moped – auf dem Hänger; in Niedenstein wurde die Karre abgeladen und weiter ging’s nach München, kurz was erledigen. Nächste Station dann Erlangen zur Wohnungsauflösung und Treffen mit dem Bruder. Abends wieder Eintreffen in Niedenstein. Das Auto vollgepackt bis unters Dach; Frank voller guter Laune. Schnell fand er Anschluss zu den anderen Fahrtteilnehmenden.

  • Die trudelten seit dem Nachmittag nacheinander ein,

    mehr oder minder durchnässt. Einige hatte es ganz schön erwischt. Es war just der Beginn der Schlechtwetterzeit, die bis weit in den Sommer hinein andauern sollte. Aber – hatten wir je besseres Wetter über Himmelfahrt?

  • Spät kam Christian aus Berlin Rudow,

    nämlich am Donnerstag. Auch so ein Rookie. Kam mit meiner ZRX 1200, in Ermangelung eines eigenen Mopeds. Ich bewegte statt dessen eine Versys, nicht meine Versys (obwohl: nett zu fahren, das Teil), sondern eine Leihmaschine auf Kosten der Versicherung eines Unfallgegners. Auch Christian fühlte sich auf Anhieb pudelwohl innerhalb der Gruppe. Was für beide Seiten spricht. „CU next year, Chrille. Vielleicht mit deinem Oldtimer-Cabrio?“ (Da kann der Peter dann große Augen machen *zwinker*)

    Gar nicht kam Birgit aus Bensberg/Köln. Sie musste kurzfristig ins Krankenhaus. Dort erreichten sie unsere Genesungswünsche. Im nächsten Jahr werden wir uns jedoch wiedersehen.

  • Thema der Bibelfreizeit war die Offenbarung des Johannes,

    das letzte Buch der Bibel, ein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben intensiv und interessiert daran gearbeitet, miteinander einen Zugang zu diesem Stück der Heiligen Schrift zu gewinnen. Gottesdienste (Heike, Bernd), Andachten (Reginas erste Andacht bei der Bibelfreizeit, Andreas), Stille Zeiten (Carola, Regina, Andreas, Heike), Arbeitseinheiten in Seminarform (Joachim, Bernd), als Hausbibelkreis (Wolfgang) oder Kreativeinheit (Carola)… eigentlich alles diente uns zur Offenbarung. Offenbar erfolgreich. Das Konzept.

    Und es zeigte sich einmal mehr, dass es bei uns nicht nur auf der Beziehungsebene stimmt, sondern sich über die Jahre oder mit den Jahren (?) eine gute Gesprächskultur entwickelt hat.

  • Es war auch eine Motorradfreizeit,

    logisch, dass Ausfahrten dazu gehörten. Die Suchfahrt mit Sicherheitstraining (Michael), urigem Bikergasthaus oberhalb der Weser, hastigem Erdbeerenschnippeln und sehr geschätztem (!) Hüpfen mit Ansage hatte neben dem puren Lustgewinn zwei Ergebnisse, die zu sichern sind: Zum einen sollte das Sicherheitstraining im kommenden Jahr wiederholt werden. Zum anderen beendeten die schönen Kurvenstrecken Vorurteil und Diskussion, Nordhessen sei gegenüber der Gegend von Bad Hersfeld mit weniger schönen Mopedlandschaften gesegnet. Da wollen wir doch gerne wiederkommen.

    Andere Ausfahrten bestätigten das. Vor allem die Suchfahrt zum Hessenturm. Der war nämlich nur wenige hundert Meter vom Tagungshaus entfernt. Auf dem Weg dorthin hat sich so manch einer verfahren, mit wachsender Begeisterung übrigens. Ein Verfahren, das nach Fortsetzung ruft!

    Und ganz im Ernst: Wir könnten doch irgendwann einmal das Thema „Ausfahrt“ multidimensional durchbuchstabieren. Dürfte sehr ergiebig sein.

  • Drei Geburtstagskinder hatten wir unter uns,

    Carola, Ralf-Peter und Regina. Das musste gefeiert werden, und zwar mit einem Kindergeburtstag (Topfschlagen ist mir vor 50 Jahren viel leichter gefallen) und mit einer Geisterstunde. Feiern tun wir gerne. Der Brüller war – wie jedes Jahr – das Feschtle (Tom). Es stand diesmal unter der Überschrift „Zirkus“. Meine Güte, was da alles offenbar wurde. Tränen gelacht…… Trä – nen!

  • Was sonst noch gesagt werden muss:

    CuM-Berlin hatte die Hauptlast der Organisation der gesamten Veranstaltung. Die Mädels tun das jedoch gerne, weil ihnen die Bibelfreizeit ans Herz gewachsen ist. Und weil die anderen Teilnehmenden sich sehr rege beteiligen. Schön war’s. Schön wär’s, wenn viele Ehemalige und noch mehr Neulinge dazukämen. Deshalb sollte die Werbung regional intensiviert werden. Apropo Neulinge. Da war doch noch… richtig, einen haben wir noch: den Björn-Noah von Andrea-Verena und Ralf-Peter. Der lernte gerade den aufrechten Gang (ist doch noch so klein). Und wir erinnerten uns. Wenn wir dereinst vergreist sind, dann wird er vielleicht für uns die Bibelfreizeit vorbereiten. Wir reisen dann mit dem Shuttleservice an: Lullustours für Lederjacken (oder so etwas in der Art). Also gut pflegen, den Jungen.

    Auf dem Heimweg am Sonntag Exaudi wurde das Wetter richtig schön. Wir Berliner fanden beim Durchqueren des Harzes Serpentinen, die zu den schönsten Strecken der ganzen Bibelfreizeit gehörten. Auf denen werden wir im nächsten Jahr wieder anreisen. Darauf freuen wir uns schon.

Und auf ein Wiedersehen.

Euer Bernd