Unterhaltsames

Anekdoten 1

 

Das traurigste Tier der Welt:

Das traurigste Tier der Welt ist der Mann.

Denn, er hat Brüste ohne Milch, einen Vogel ohne Flügel, Eier ohne Schale und einen Sack ohne Geld!

80% der Frauen heiraten nicht, weil es sich wegen 70g Wurst nicht auszahlt, ein ganzes Schwein zu halten.

Die Waldkapelle

Die Frau Geheimrätin wünscht ihren Sommeraufenthalt in der Nähe des Fürstenwaldes zu nehmen. Da sie weiss, daß der Andrang sehr groß ist, fährt sie schon vor der Saison hin, sich ein Zimmer nach ihrem Geschmack auszusuchen.

Durch den Dorfschulzen geleitet, findet sie ein Zimmer. Sie mietet es für die kommende Saison und fährt wieder zurück. Zuhause angelangt, fällt ihr ein, daß sie vergessen hat, anzufragen, ob auch ein WC vorhanden sei. Sie schreibt also dem Dorschulzen und bittet um Nachricht.

Der Dorfschulze zerbricht sich den Kopf, was wohl ein WC sein könnte. Schließlich geht er zum Pastor des Dorfes. Der meint, damit sei wohl die neue Waldkapelle gemeint. Strahlend vergnügt begibt sich der Dorfschulze nach Haus in der Meinung, die Frage gelöst zu haben und schreibt folgenden Brief an die Geheimrätin:

Sehr geehrte gnädige Frau!

WC ist vorhanden, liegt inmitten eines prächtigen Tannenwaldes, etwa eine halbe Stunde vom Hause
entfernt und wegen seiner gesunden Lage sehr zu empfehlen. WC ist geöffnet mittwochs und sonnabends.
Es empfiehlt sich wegen des ungeheuren Andrangs schon eine halbe Stunde früher da zu sein. Gnädige Frau können jedoch beruhigt sein, da etwa 600 Sitzplätze vorhanden sind. Bei schönem Wetter findet die Sache im Freien statt.

WC WaldkapelleSonntags empfiehlt sich der Besuch besonders, weil dann die Veranstaltung von Orgelmusik begleitet wird. Demjenigen, welcher keinen Sitzplatz erhält, ist Gelegenheit gegeben, sich an die umsäumende Mauer zu stellen. Um Ihnen aber einen Vorzugsplatz zu reservieren, werde ich den besten für Sie freihalten.

Auch ist die Akustik ganz hervorragend und wird von Kennern sehr bewundert. Selbst der zarteste Ton ist in allen Ecken gut zu hören und verbreitet ein tausendfaches Echo. Ein Gefühl der Andacht überkommt einen, wenn man in Ehrfurcht sein Knie beugt.

Beim Verlassen dieser Stätte werden Sie das Gefühl großer Erleichterung haben und jeder Druck wird von Ihnen genommen sein. Für unsere Gäste, für die der Weg zu weit ist, haben wir einen Omnibusverkehr eingerichtet.

In der Erwartung, dass Sie lebhaften Gebrauch davon machen werden, zeichnet

Hochachtungsvoll
Ihr ergebener Dorfschulze

Johannes Mario Simmel

Ein Mann kommt ins Gasthaus und sagt zum Wirt: „Ich wette 50 Euro, daß ich hier das Verrückteste zeige, das Sie jemals gesehen haben.“ Der Wirt sagt kurz entschlossen zu.

Daraufhin nimmt der Mann ein 20 cm großes Männlein aus der Tasche. Das Männlein marschiert auf der Theke rauf und runter und ruft dabei: „Guten Tag, meine Damen und Herren. Mein Name ist Johannes Mario Simmel.“

Tosender Beifall kommt von den anwesenden Gästen. Und der Wirt gibt die 50 Euro gerne. „So etwas Verrücktes hab ich wirklich noch nicht gesehen. Aber eines müssen Sie mir verraten, woher haben Sie das Zwerglein?“

Der Mann sagt: „Da hinten im Wald steht eine alte Eiche. Bei den Wurzeln liegt eine kleine, rostige Lampe. Wenn man daran reibt, erscheint ein Lampengeist und erfüllt genau einen Wunsch. Also sorgfältig wählen und deutlich aussprechen.“

Natürlich eilt der Wirt sofort zu der Eiche. Er findet die Lampe und reibt daran. Der Lampengeist erscheint und fragt nach seinem Wunsch. Der Wirt erwidert: „Ich will 10 Millionen in kleinen Scheinen!“ „Dein Wunsch sei dir gewährt“, erwidert der Geist und schon liegen 10 gegrillte Ferkel am Boden, jedes mit einer Zitrone im Maul.“

Ziemlich verärgert stürmt der Wirt zurück in sein Gasthaus. Dort stellt er den Mann zur Rede: „Der Lampengeist hat einen massiven Hörfehler. Ich bitte ihn um 10 Millionen in kleinen Scheinen, und ich bekomme 10 Zitronen in kleinen Schweinen!

Der Mann sieht ihn an und erwidert dann langsam: „Na und? Glauben Sie eigentlich wirklich, daß ich mir einen 20 cm großen Simmel gewünscht hätte?